Allgemeine Geschäftsbedingungen der Leadguru GmbH für das Webseiten-Abonnement. Gültig ausschließlich gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB).
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über das Webseiten-Abonnement zwischen der Leadguru GmbH, Arndtstr. 14, 53113 Bonn (nachfolgend „Anbieter" oder „wir") und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde").
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind nicht Vertragspartner.
(3) Entgegenstehende, ergänzende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Die Anbieterkennzeichnung ergibt sich aus unserem Impressum.
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung, Bereitstellung und der laufende Betrieb einer persönlichen Webseite (Personal-Brand-Website) für den Kunden im Rahmen eines monatlichen Abonnements. Die Webseite wird dem Kunden als zeitlich befristetes Nutzungsrecht (Lizenz) überlassen. Ein Kauf oder eine Eigentumsübertragung an Quellcode, Design oder Software findet nicht statt (siehe Ziffer 3).
(2) Im monatlichen Entgelt enthalten sind insbesondere:
(3) Nicht enthalten sind Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen (z.B. umfangreiche Umbauten, neue Funktionen, zusätzliche Unterseiten, Kampagnen oder Foto- und Videoproduktion). Solche Leistungen können gesondert beauftragt und vergütet werden.
(4) Die Domain wird vom Kunden selbst beschafft und gehalten und steht in seinem Inhaberrecht. Der Anbieter übernimmt lediglich die technische Anbindung und das Hosting.
(1) Der Kunde erhält an der erstellten Webseite (einschließlich Layout, Design, Quellcode, Templates und eingesetzter Software) ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht, beschränkt auf die Dauer und die Zwecke dieses Vertrages.
(2) Das Nutzungsrecht ist an die vollständige und fristgerechte Zahlung des Entgelts gekoppelt. Alle Rechte an Code, Design und Software sowie die gehosteten Daten verbleiben beim Anbieter bzw. dessen Lizenzgebern.
(3) Mit Beendigung des Vertrages, gleich aus welchem Grund, sowie bei Zahlungsverzug nach Ziffer 7 erlischt das Nutzungsrecht. Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, die Webseite abzuschalten und vom Netz zu nehmen.
(4) Ein Anspruch des Kunden auf Herausgabe des Quellcodes, der Designdateien oder der eingesetzten Software besteht nicht. Die Domain verbleibt beim Kunden und kann von ihm zu einem anderen Anbieter umgezogen werden.
(1) Der Vertrag kommt durch die Beauftragung des Kunden und deren Annahme durch den Anbieter zustande, spätestens jedoch mit der Bereitstellung bzw. Freischaltung der Webseite oder der ersten erfolgreichen Zahlung.
(2) Die Einrichtung von Zahlung und Abonnement erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (siehe Ziffer 6). Mit Abschluss des Bezahlvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Abonnements ab.
(1) Der Vertrag beginnt mit der Freischaltung des Abonnements bzw. mit dem Beginn des ersten Abrechnungszeitraums.
(2) Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf (12) Monate.
(3) Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils weitere zwölf (12) Monate, sofern er nicht von einer der Parteien spätestens drei (3) Monate vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit in Textform gekündigt wird.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (Ziffer 12).
(1) Das Entgelt beträgt 99,00 EUR netto pro Monat zzgl. der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %), somit aktuell 117,81 EUR brutto pro Monat.
(2) Ein Einrichtungs- oder Setup-Entgelt fällt nicht an (0 EUR).
(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus.
(4) Die Zahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd.), wahlweise per Kreditkarte oder per SEPA-Lastschrift. Bei SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde das entsprechende Lastschriftmandat. Die Frist für die Vorabankündigung (Pre-Notification) wird auf einen Tag verkürzt.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, das Entgelt für künftige Verlängerungszeiträume anzupassen. Eine Erhöhung wird dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform angekündigt. Ist der Kunde mit der Erhöhung nicht einverstanden, kann er den Vertrag zum Ende der laufenden Laufzeit kündigen.
(1) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug oder scheitert eine Lastschrift (Rücklastschrift), ist der Anbieter nach erfolgloser Zahlungserinnerung berechtigt, die Webseite vorübergehend zu sperren bzw. vom Netz zu nehmen, bis der offene Betrag vollständig ausgeglichen ist.
(2) Durch eine vom Kunden zu vertretende Rücklastschrift entstehende Kosten trägt der Kunde.
(3) Bei Zahlungsverzug mit mehr als zwei aufeinanderfolgenden Monatsbeträgen ist der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.
(4) Verzugszinsen und weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
(1) Der Kunde stellt die für die Erstellung und den Betrieb der Webseite erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Daten) rechtzeitig und in geeigneter Form bereit und erteilt erforderliche Freigaben zeitnah.
(2) Der Kunde sichert zu, dass er an allen von ihm bereitgestellten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte.
(3) Der Kunde stellt die Domain bereit bzw. ermöglicht den für die Anbindung erforderlichen Zugriff.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe, branchenübliche Verfügbarkeit der Webseite, schuldet jedoch keine bestimmte, insbesondere keine hundertprozentige Verfügbarkeit.
(2) Wartungs-, Update- und Sicherungsarbeiten können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Der Anbieter bemüht sich, diese in nutzungsarme Zeiten zu legen.
(3) Die im Entgelt enthaltenen monatlichen Content-Änderungen beschränken sich auf kleinere Anpassungen im üblichen Umfang. Ein Anspruch auf Ansammlung nicht genutzter Änderungen besteht nicht.
(1) Für die inhaltliche Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten oder über die Webseite veröffentlichten Inhalte ist der Kunde verantwortlich. Dies umfasst auch die Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten für seine Webseite, etwa Impressum und Datenschutzerklärung.
(2) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus von ihm bereitgestellten Inhalten oder einer rechtswidrigen Nutzung der Webseite resultieren, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung, insbesondere für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden, ist ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Dies gilt nicht, soweit die Datensicherung ausschließlich dem Anbieter oblag.
(1) Die ordentliche Kündigung richtet sich nach Ziffer 5 (Textform, drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit).
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei erheblichem Zahlungsverzug (Ziffer 7) oder bei rechtswidriger Nutzung der Webseite vor.
(3) Jede Kündigung bedarf mindestens der Textform, z.B. per E-Mail an info@leadguru.de.
(1) Mit Wirksamwerden der Beendigung endet das Nutzungsrecht. Der Anbieter nimmt die Webseite vom Netz.
(2) Die Domain verbleibt beim Kunden und kann von ihm umgezogen werden.
(3) Auf Wunsch des Kunden und gegen gesonderte, angemessene Vergütung kann der Anbieter einen Export der vom Kunden bereitgestellten Inhalte bereitstellen. Ein Anspruch auf Herausgabe von Quellcode oder Designdateien besteht nicht (Ziffer 3).
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters (Bonn).
(3) Änderungen dieser AGB werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Mitteilung in Textform widerspricht. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Ende der laufenden Laufzeit zu kündigen.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(5) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform.
Stand: Juni 2026